1.6 Tierisch Under Pressure - Ohne Schuld und Scham zum eigenen Ziel

Ich und die Anderen - Teil 2

 

Goldrausch

Ich gebe zu, im letzten Artikel war ich ein bisschen gemein. Ich habe eine fiese Frage gestellt und dich etwas auflaufen lassen. Aber ich verspreche, dass ich es heute wieder gut mache.

Ich habe gefragt: Für wen ist dieses Verhalten ein Problem?

In vielen Punkten war das vielleicht total leicht zu beantworten. Die Antwort lag regelrecht auf der Hand. An anderen Stellen musstest du möglicherweise länger darüber nachdenken und an wieder anderen konntest du diese Frage eventuell beim besten Willen nicht beantworten.

Großartig!

Warum großartig? Weil hier pures Gold liegt!

Mit einem ziemlich einfachen Trick können wir an dieser Stelle unseren Problemberg mit einem Schlag zu einem Problemhäufchen machen.

Auf geht’s:

Mein optimales Leben

Ich gebe zu, nachhaltige Grundlagenforschung zu betreiben ist mit Arbeit und Aufwand verbunden ist, aber es lohnt sich! Wenn du wieder hier bist, um den nächsten Artikel zu lesen, dann gehörst du garantiert zu der Sorte Tierhalter, denen das Wohlergehen ihrer vierbeinigen Familienmitglieder am Herzen liegt. An einer Lösung, die nur von Außen gut aussieht bist weder du interessiert noch ich. Wir wollen, dass unsere Hunde und Katzen (Pferde, Hamster, Kakadus…) ihr bestmögliches Leben führen. Wir wollen nicht mit einem perfekt funktionierenden Roboter ohne Emotionen und Charakter zusammenleben. Es ist uns wichtig, dass es allen Familienmitgliedern gut geht. Und wenn es irgendwo hakt, dann suchen wir eine Lösung und arbeiten daran. An dieser Stelle ist mir eine Sache allerdings irre wichtig: Tierärztin hin oder her - am berühmten anderen Ende der Leine steht nunmal ein Dosenöffner auf zwei Beinen und ohne den geht hier gar nichts. Dein Wohlbefinden ist mindestens genauso wichtig! Das ist dein Leben! Du bestimmst! Dein echtes, wahres, tief empfundenes ‚JA! Genauso will ich leben!‘, entscheidet hier über Erfolg und Misserfolg. Wer seinen tierischen Alltag nach ‚man sollte‘ und ‚man muss halt‘ ausrichtet, kommt im Leben nichtmal in die Nähe der eigenen Ziele - man kommt an Orte, die andere vorgegeben haben. Und wer will da schon hin? Du bist wichtig! Du verdienst dieses tierisch gute echte Leben, genauso wie dein Tier!

Echt und unperfekt- ohne Zauberstab und 0/8/15

Aufwandfreie Dauerharmonie und Leichtigkeit durch Standard-Maßnahmen sind vollkommen unrealistische Ziele und haben mit einem seriösen Angebot nichts zu tun. Meiner Erfahrung nach ist auch niemand stets besonnen und begleitet Hund, Katze, Kind und den Rest der Welt geduldig durch jeden emotionalen Sturm, als sei man eine unbeteiligte Dritte Person im eigenen Leben - aber es ist eine hübsche Vorstellung, oder? Besonders hellhörig werde ich wenn jemand angeblich ohne jede Anleitung von Außen, durch eine diffuse Mischung aus purer Willenskraft und innerer Erleuchtung von heute auf morgen einfach alles anders und natürlich viel besser gemacht haben will. Einfach weil sie das so beschlossen haben. Klar, und der Rest von uns ist klein, dumm und hässlich, weil wir nicht ‚einfach’ den Schalter umlegen und mühelos alles besser machen als gestern.

Ja, es gibt ne Menge Leute da draußen, die ein wunderbares Leben mit ihren Haustieren teilen. Man kann Glück haben und einfach den perfekten kleinen Schatz in sein Leben holen, der zu einem passt wie die Faust auf‘s Auge. Cool! Das erfüllt mich ohne jede Spur von Sarkasmus von Herzen mit Freude, weil es im ganz kleinen die Welt zu einem besseren Ort macht und ich es jedem wünsche, diese wunderbare Erfahrung machen zu dürfen. Leider bringt das aber niemandem etwas, der genau so zufällig eine weniger ruckelfreie Verbindung eingegangen ist. Ganz im Gegenteil: es baut eine irre Menge an unnötigem und kontraproduktivem Druck auf. Es ist auch nicht die Regel. In der Regel steckt in einer funktionierenden Mensch-Tier-Beziehung viel Zeit, Energie, Gedanken, aufwändig erworbenes Wissen, Können und Erfahrung. Das gilt besonders wenn es zu ernsthaft problematischem Verhalten kommt. Verhaltensprobleme lassen sich - genauso wie jede andere Gesundheitsbeeinträchtigung - nicht durch Zauberstäbe, einer bunten Mischung aus purer Willenskraft und Disziplin oder falsche Versprechungen lösen, sondern durch einen funktionierenden Plan und dessen konsequente Umsetzung, gepaart mit ganz ganz viel Geduld und Nachsicht mit sich selbst … und trotzdem ist das Ergebnis manchmal nicht ganz Insta-tauglich - aber dafür echt.

Tschüss peinlich, selber schuld und einfach so

Das Angebot an sogenannter Hilfe ist überwältigend. Die meisten Menschen, die irgendwann meine Hilfe in der Tierarztpraxis suchen, haben schon alles Mögliche ausprobiert. Es erschreckt mich, wie oft mein Gegenüber nun erwartet erstmal mit einer langen Moralpredigt niedergemacht zu werden. Viele glauben sich entschuldigen oder rechtfertigen zu müssen, weil sie Fehler gemacht haben und weil ihnen das Verhalten ihres Tieres unendlich peinlich ist. Viele haben das Gefühl versagt zu haben und fühlen sich schuldig, weil sie dem vermeintlichen Idealbild nicht entsprechen. Wenn ich jedes Mal einen Euro bekäme, wenn ich eine Version von: „Ich weiß, er darf eigentlich nicht ins Bett, aber ich bringe es einfach nicht über’s Herz und ich hab ihn da auch so gerne“, höre, könnte ich einen Haken an meine Altersvorsorge machen. Starre Glaubenssätze, grundlagenfreie Regeln und haarsträubende Legenden zu Dominanz und Gehorsam sind erschreckend weit verbreitet. Militärische Umgangsformen sind mit den Vorstellungen von familiärem Miteinander, das auf Respekt und Bindung abzielt allerdings schlecht vereinbar. Ohne funktionierende Alternativen, die nicht in Anarchie und Chaos enden, erwischt sich dennoch so mancher bei ihrer Anwendung. Denn am Ende will man ja nicht schuld sein, wenn was passiert.

Ich blicke regelmäßig in restlos verblüffte Gesichter, wenn ich kundgebe, dass ich es für absolut unerheblich halte, wer Schuld hat. Völlig uninteressant. Ich habe noch nie erlebt, dass Scham oder Schuldgefühle zur Lösung eines tierischen Verhaltensproblems beigetragen haben. Ganz im Gegenteil, meist blockieren sie und lenken den Fokus in die völlig falsche Richtung. Weit verbreitet sind sie dennoch. Je weiter ich in meiner Karriere zurück schaue, desto mehr erinnere ich mich daran selbst gedacht zu haben: „Warum machen die Leute nicht einfach…?“

In der Praxis treffe ich allerdings ausschließlich Menschen, die auch schon vor unserem ersten Aufeinandertreffen angesichts des unerwünschten oder problematischen Verhaltens ihrer Tiere ihr Bestes gegeben haben. Kein Mensch sorgt freiwillig dafür eine Katze zu haben, die sich objektiv betrachtet knallhart daneben benimmt. Unter den Menschen, die bei mir Hilfe suchen war auch noch niemand, der Spaß daran hatte, dass der eigene Hund seine Umgebung tyrannisiert. Ich bin der festen Überzeugung, dass all’ diese Menschen auch nach Beginn unserer Zusammenarbeit weiterhin ihr Bestes geben - nur mit dem Unterschied, dass sie danach viele Dinge wissen und können, die vorher gefehlt haben und die sie mit einer neuen Haltung und einem anderen Fokus umsetzen. Ohne Druck, sondern eigenverantwortlich und selbstbestimmt. Um mal mit Teddy Roosevelt das Phrasenschwein zu füttern: Do what you can, with what you have, where you are!

Gönn‘ Dir!

Bevor wir aus unserem Sorgenberg ein deutlich überschaubareres Häufchen machen, kümmern wir uns also noch schnell um die Sache mit der Schuld.

Schäm’ dich nicht, fühl’ dich nicht schuldig - leichter gesagt als getan, oder? Wie schaffen wir dieses Hindernis, das zwischen uns und unserem Ziel eines bereichernden Zusammenlebens steht, aus dem Weg?

Mit einer neuen großzügigen, nachsichtigen und gütigen Haltung uns selbst gegenüber. Indem wir das was uns wichtig ist erkennen, ernst nehmen und gnadenlos priorisieren.

Oha, da ist er wieder: mein guter Freund der Widerstand. Als bekennende Selbstbeschimpferin in Umschulung kostet es mich tatsächlich selbst einiges an Überwindung diesen eher unpopulären Lösungsansatz so auf den Punkt zu verschriftlichen. Mich selbst und meine Wertvorstellungen aktiv an erste Stelle setzen? Egoistin! Asozial! Das geht doch auf Kosten der Gemeinschaft!

Guter Mensch oder glücklicher Mensch

Wem es so geht wie mir, dem ist es wichtig als ‚guter Mensch‘ wahrgenommen zu werden. Egoismus passt nicht in dieses Bild. Unsere Gesellschaft konditioniert uns konsequent auf das Denkmuster: Die Umsetzung der eigenen Wertvorstellungen und die Abweichung vom üblichen Standardvorgehen sei ein Akt der aktiven Zerstörung jeder Grundlage des friedlichen Zusammenlebens. Im Grunde verwerflicher Raubbau am Gemeingut. Die Unfähigkeit einem gesellschaftlichen Standard oder einer allgemein akzeptierten Regel zu entsprechen ist entweder ein mutwilliger Akt der Gemeinschaft Schaden zuzufügen oder ein Zeichen persönlichen Versagens und Beweis für charakterliche Fehlerhaftigkeit. Um dem Vorwurf der vorsätzlichen ‚Straftat‘ - und somit dem Beweis ein grundsätzlich schlechter Mensch zu sein - zuvorzukommen, beschimpfen wir uns lieber gleich selbst. Frei nach dem Motto ‚Ich will ja ein guter Mensch sein, aber ich schaffe es einfach nicht. Bitte, bitte vergebt mir, ich fühle mich auch ganz elendig. Fest versprochen!‘

'Ich habe einen Fehler gemacht, deshalb bin ich das Allerletzte!‘, bringt uns allerdings nicht weiter. Es macht den Fehler nicht wieder gut und wir haben keinen besseren Weg für‘s nächste Mal gefunden.

'Ich mache was ich will und es ist mir scheißegal welche Konsequenzen das für mein Gegenüber hat!‘, ist allerdings auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Wir sind soziale Wesen. Eine komplette Abkehr von jeglichen menschlichen Verbindungen dürfte für die wenigsten eine tatsächlich befriedigende Option sein. Eine gewisse Rücksicht auf Andere ist für ein funktionierendes Miteinander also Voraussetzung.

Marshall B. Rosenberg ging davon aus, dass Menschen einen extrem tief sitzenden inneren Drang zur Verbindung mit anderen Menschen haben. Auf dieser Annahme beruht das gesamte Konzept der von ihm entwickelten Gewaltfreien Kommunikation. Ich möchte fast so weit gehen zu behaupten, dieser Gemeinschaftssinn sei für unsere Spezies fundamental. Folglich halte ich die Sorge, dass ein Leben im Einklang mit den eigenen individuellen Werten, eine Gefahr für unser gemeinschaftliches friedliches Zusammenleben darstellt für unbegründet. Ganz im Gegenteil, ich bin überzeugt, dass wir auf diese Weise unseren optimalen Beitrag für das Gemeinwohl leisten, während wir gleichzeitig unsere eigene mentale Gesundheit pflegen. Das gilt auch - und vielleicht sogar ganz besonders - für Individuen, die nicht ganz dem Standard entsprechen.

Artgerechte Zebra-Haltung

Ich habe selbst über Jahrzehnte geglaubt, ich sei ein defizitäres, exzentrisches Pony, dessen Unzulänglichkeit auf mangelnder Disziplin und Charakterschwäche beruhe. Ich würde mir selbst das Leben schwer machen und die falschen Prioritäten nutzen. Immer wieder wurde mir nahegelegt, meine offensichtliche Unfähigkeit ein „normales“ und „richtiges“ Leben zu führen, sei ein individueller Fehler, den ich durch deutlich mehr Arbeitseinsatz und Engagement auszugleichen habe.

Turns out: Ich bin überhaupt kein Pony. Ich bin einfach ein ganz normales Zebra. Und Zebras haben nunmal ein etwas anderes Betriebssystem als Ponys. Mit der Bedienungsanleitung für Ponys kommt man nicht weit bei einem Zebra. Mein Charakter entspricht dem eines Standard-Zebras. Ein Pony-Leben ist für mich weder normal noch richtig - es ist einfach nur ultra-anstrengend. Aber Zebras und Ponys haben die absolut identische Daseinsberechtigung auf diesem Planeten. Wir brauchen beide. Alle! Für Zebras sind andere Dinge wichtig als für Ponys. So wie für Menschen andere Dinge wichtig sind, als für Katzen. Für Pudel sind andere Dinge wichtig, als für Border Collies.

Wir müssen herausfinden was uns wichtig ist und was den anderen Mitgliedern unserer Gemeinschaft wichtig ist - auch denen mit Fell.

Schuld und Scham verschwinden also weder durch Selbstkasteiung noch durch pseudo-selbstbewusstes aggressives Leugnen. Wir überwinden diesen unangenehmen Zustand durch wohlwollende Annahme. Annahme von uns selbst. Mit anderen Worten: wir müssen unsere Werte erkennen. Schuldgefühle sind ein starker und eindeutiger Hinweis, dass etwas nicht richtig gelaufen ist. Ob absichtlich oder aus Versehen, es ist ein bedauerlicher Schaden entstanden, der in der Zukunft vermieden werden sollte. Nicht mehr und nicht weniger.

Die alles entscheidende Frage an dieser Stelle ist:

Wie wichtig ist MIR das?

Wer darf in mein Bett?

Aus den oben genannten Gründen der Popularität komme ich auf mein Beispiel vom Haustier im Bett zurück: Darf denn nun ein Hund oder eine Katze in unser Bett?

Ganz ehrlich, das geht verdammt nochmal niemanden etwas an, wer in meinem Bett weilt! Das ist eine Sache zwischen mir und mir … und wem auch immer dieses Bett möglicherweise noch gehört.

Ich! Muss mir die Frage stellen, wer mit mir die Matratze teilen darf und wer nicht. Und so muss das leider jeder für sich selbst beantworten. Sorry für den tough-love-moment, aber diese Verantwortung nimmt uns niemand ab, da müssen wir selbst ran und unsere Hirnwindungen bemühen.

Wie wichtig ist mir der Reinheitsgrad meines Schlafplatzes? Wie sehr wird der durch meine reine Wohnungkatze, die sich um die 15 Stunden am Tag putzt beeinträchtigt? Steht diese Vorliebe einem langhaarigen Hund mit Liebe zu Schlammlöchern und harter Abneigung von Duschen gegenüber? Hat mein Fellbündel das Memo mit den Besitzverhältnissen dieses Schlafmöbels nicht bekommen und verteidigt sein vermeintliches Eigentum notfalls mir gegenüber mit Zahn-Waffengewalt? Hat ein Pimärnutzer eine Allergie oder ein anderes Problem, das die Schlafqualität, das Wohlbefinden oder sogar die Gesundheit beeinflusst?

Gibt die Pfotenanwesenheit Sicherheit, emotionale Unterstützung oder Regulation, so dass die Nächte für alle Anwesenden an Erholung gewinnen?

Hat sich eventuell überhaupt noch niemand Gedanken über die An- oder Abwesenheit dieses Haustiers im Schlafzimmer gemacht, weil es allen völlig egal ist und es noch nie zu irgendwelchen Konflikten gekommen ist?

Diese Liste an Fragen könnte man bis ins Unendliche fortführen.

Und da ist sie wieder, die Frage, die uns in die richtige Richtung schubst:

Was ist mir wichtig?

Mir selbst auf der Spur

Marshall B. Rosenberg, der Begründer der Gewaltfreien Kommunikation, beschreibt es als self compassion. Ein Prozess, der aus drei Schritten besteht: Trauer, Selbstvergebung und der Annahme einer neuen Energie oder Haltung: ‚Don’t do anything that isn’t play!‘ Die Aufforderung nichts zu tun, was sich nicht wie ein Spiel anfühlt, ist möglicherweise etwas provokativ gewählt. Gemeint ist nicht von nun an nur noch zu Singen und zu Tanzen und jegliche Verantwortung zukünftig vehement von uns weisen. Im Gegenteil, es ist eine Aufforderung, Dingen, die wir tun, obwohl wir sie als unangenehm empfinden, auf den Grund zu gehen und zu prüfen wessen Interessen dahinter stecken. In diesem inneren Spannungsfeld liegt nämlich eine Art Schatzkarte verborgen. Rosenberg beschreibt in der bekannten ‚I have to \> I choose to‘ Übung, die zu diesem Satz gehört, eine Anleitung die eigenen Werte zu identifizieren. Und genau darin steckt das Gold, dass uns wegführt von Schuld und Scham, weg von der Strategie unser Handeln von der Meinung anderer abhängig zu machen. Hin zu einem zielgerichteten Streben, unser Leben nach den eigenen Prioritäten auszurichten, ohne durch Rücksichtslosigkeit Konflikte mit unserer Umgebung zu verursachen.

Ich muss - Ich will

Die berühmte GfK-Übung besteht darin eine Liste von Dingen zu erstellen, die man tun „muss“.

- Ich muss meinen Hund füttern.

- Ich muss mit meiner Katze zum Tierarzt.

- Ich muss dafür sorgen, dass der Hund nicht mehr ins Bett geht.

Im zweiten Schritt ersetzt man das „Ich muss“ durch ein „Ich entscheide mich“ und ergänzt am Schluss durch ein „,weil ich“. Das sieht dann so ähnlich aus:

- Ich entscheide mich meinen Hund zu füttern, weil es mir wichtig ist mein Tier gut zu versorgen.

- Ich entscheide mich mit meiner Katze zum Tierarzt zu gehen, weil mir ihre Gesundheit am Herzen liegt.

- Ich entscheide mich dafür zu sorgen, dass der Hund nicht mehr ins Bett geht, weil … ja warum eigentlich … Ich habe meinen Hund gerne nachts im Bett, für mich und andere Bettinhaber entsteht keinerlei Schaden … also streiche ich dieses „Ich muss“ von meiner Liste.

Und -tadaa- die Liste - aka die Problemliste - ist mit einem Schlag deutlich kleiner. Viel wichtiger noch: sie ist auf das Wesentliche reduziert. Sie spiegelt jetzt die eigenen Werte und Ziele wieder. Genial oder?

Also, schläfst du zukünftig zufrieden alleine oder lockst du aus voller Überzeugung von nun an allabendlich deine lebende Heizdecke unter dein Plümmo?

Was ist dir wirklich wichtig an einem tierischen Leben und was tust du nur, um es anderen Recht zu machen?

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1.5 Safety First!